Helga Daub - Ihre Bundestagsabgeordnete für das Siegerland

Donnerstag, 23. Februar 2012
31.10.2011

Weltbeste Standorte für regenerative Energien

Der Eindruck täuscht: Marokko hat weit mehr zu bieten als einen Ausritt auf dem Kamelrücken. Dort finden sich unter anderem die weltbesten Standorte für Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Bilder kann vergrößert werden
Der Eindruck täuscht: Marokko hat weit mehr zu bieten als einen Ausritt auf dem Kamelrücken. Dort finden sich unter anderem die weltbesten Standorte für Energieerzeugung aus Wind und Sonne.
Die FDP-Bundestagsabgeordnete Helga Daub hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel auf einer zweitägigen Marokko-Reise begleitet. Bei ihrem Besuch machte Niebel deutlich, dass Deutschland den eingeschlagenen Reformkurs in dem nordafrikanischen Land unterstützt. Zugleich ermutigte Niebel Regierung, Parlament und Opposition, weitere politische und wirtschaftliche Reformschritte einzuleiten. Ein wichtiges Thema bei den politischen Gesprächen des Ministers, an denen auch Helga Daub teilnahm, war die weitere politische Entwicklung Marokkos über die vorgezogenen Parlamentswahlen am 25. November 2011 hinaus.
König Mohammed VI. hatte mit Beginn des *arabischen Frühlings* eine Verfassungsreform eingeleitet, die Regierung, Parlament und Justiz und der Zivilgesellschaft mehr Rechte einräumen soll und bei einem Referendum am 1. Juli 2011 in der Bevölkerung auf breite Zustimmung stieß. Ein weiteres wichtiges Thema der Reise war die Zukunft des marokkanischen Energiesektors. Marokko verfügt geografisch über die welt-weit besten Standorte zur Gewinnung von Energie aus Wind und Sonne. Die Regierung hat ehrgeizige Pläne für die Nutzung dieser unbegrenzt vorhandenen Energiequellen. Demnach könnte Marokko, das bislang fast vollständig auf Importe von Energieträgern wie Erdöl, Kohle und Gas abhängig ist, langfristig den wachsenden Energiebedarf selbst decken.

In der Hauptstadt Rabat stand neben den politischen Gesprächen mit Vertretern von Regierung, Parlament und Opposition ein Besuch in der  staatlichen Hochschule für Journalistenausbildung auf dem Programm. Die Vertreter des Deutschen Bundestages und der Bundesentwicklungsminister informierten sich auf ihrer Reise auch über die Arbeit der deutschen politischen Stiftungen in Marokko.

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