Helga Daub - Ihre Bundestagsabgeordnete für das Siegerland

Donnerstag, 23. Februar 2012
26.10.2011

Große Erleichterung mit einem Wermutstropfen

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Helga Daub zusammen mit ihrem SPD-Kollegen Willi Brase vor einigen Monaten bei der Besichtigung der Radartechnik in Erndtebrück. Bilder kann vergrößert werden
Die FDP-Bundestagsabgeordnete Helga Daub zusammen mit ihrem SPD-Kollegen Willi Brase vor einigen Monaten bei der Besichtigung der Radartechnik in Erndtebrück.
Die Bundestagsabgeordneten Willi Brase, Helga Daub und Volkmar Klein freuen sich sehr über den Erhalt des Bundeswehr-Standortes Erndtebrück. Das angespannte Warten auf die Bekanntgabe der Entscheidung des Verteidigungsministers hatte jetzt ein Ende. Insgesamt werden deutschlandweit 31 Standorte komplett geschlossen. Erndtebrück wird dagegen aufgestockt.

In einer gemeinsamen Presserklärung betonten die drei Abgeordneten für Siegen-Wittgenstein, wie gut der Standort Erndtebrück aufgestellt sei. Davon hatten sie sich bei mehreren Besuchen in Erndtebrück überzeugen können. "Allerdings war aus der Vergangenheit bekannt, dass gute Aufstellung und eventuell erfolgte teure Renovierungen keine Gründe zur Standorterhaltung waren. Umso größer ist die Erleichterung über die positive Entscheidung und die Erweiterung um 280 Dienstposten," berichteten die Parlamentarier.

Leider gebe es auch einen Wermutstropfen, der das Kreiswehrersatzamt Siegen betreffe, heißt es aus den Bundestagsbüros. "Es wird trotz des Einsatzes der Belegschaft sowie des Landrats, der Bürgermeister und der Bundestagsabgeordneten nur noch 6 Dienstposten aufweisen. Somit wird Siegen offiziell nicht mehr als Standort gelistet, jedoch als Wehrdienstberatungsbüros erhalten bleiben," meldeten die Abgeordneten.

Ihre besondere Sorge gilt nun den von der Entscheidung Betroffenen: "Wir bedauern dies sehr, obwohl man diese Entwicklung durch die Abschaffung der Wehrpflicht befürchten musste. Wir habe großes Verständnis für die Betroffenen, für die dies natürlich eine schlechte Nachricht ist. Im internen Arbeitsmarkt der Bundeswehr sehen wir aber gute Chancen der Betroffenen für eine Weiterbeschäftigung. Insgesamt ist es eine gute Nachricht für die Region." 

zurück | Zum Seitenanfang